In SOLIMAN zeigt Ludwig Fels eine Gesellschaft, deren erotische Phantasien durch die fazinierende Fremdheit eines Schwarzen erregt werden, die aber alles Fremde letztlich haßt.
"Gemessen an den Kriegen ist das stillste Schlachtfeld das Liebeslager", schreibt Fels über das andere hier veröffentlichte Stück, LIEBLIEB: ein Stück über zwei Außenseiter und zugleich eine Liebesgeschichte über die verzweifelte und hoffnungslose Suche nach dem Glück.
"Fels' bisher bestes Stück." (Theater heute)
"Der Mann fürs Grobe ist bei genauerem Hinsehen ein Dichter für die Zärtlichkeit. LIEBLIEB steckt voller Poesie, so brutal und radikal die Figuren auch miteinander umgehen. Das Zusammenleben von Mann und Frau als Qual. Ein Unding, die Liebe. Das Schauspiel hat eine ungeheure Wucht und eine trotz aller Rohheit zauberhafte Sprache. Auf diesen Fels kann das Theater bauen. LIEBLIEB zählt zu den Ausnahmeerscheinungen zeitgenössischer deutsche Dramatik. Es steht auf einer Stufe mit Horváths 'Glaube, Liebe, Hoffnung'." (Mittelbayerische Zeitung)
|