Mit seiner "Odyssee" dramatisiert Ad de Bont das berühmte Epos von Homer mit Blick auf die zerrissene Familie. Zugleich gelingt es ihm, den Bogen von der antiken Saga bis in die heutige Zeit zu spannen: Die beiden selbständigen Stücke "Haram" und "Desaparecidos", die zwischen den ersten und den zweiten Teil der "Odyssee" gefügt sind, schärfen das Bewusstsein für die Gegenwärtigkeit des Mythos.
„Ad de Bont ist eine aufwühlende, anrührende Neudichtung der Odyssee gelungen.“ (NDR Kultur)
„Der Spagat zwischen griechischem Epos nach Homer und moderner Familiensaga gelingt. Der niederländische Autor Ad de Bont macht ein Werk der abendländischen Literatur mit modernen Elementen für junge Zuschauer greifbar. Da trägt ein abgewrackter Poseidon Bademantel und Gummilatschen, der göttliche Olymp wird zur Küchenecke, und Zeus schimpft: 'Athene, du hast Scheiße gebaut!'“ (Die Welt)
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