Referenzen

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Segeberg, Harro (Hg.)
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Zur Theorie und Geschichte des Realen in den Medien
344 S.
GFM-Schriftenreihe
ISBN: 978-3-89472-673-7

Preis: 29,90 €

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Zur Theorie und Geschichte des Realen in den Medien

In den Zeichen des Films Anzeichen eines Realen zu entdecken, beschreibt die Faszination von Medien, die als Film und Fotografie die Einbildungskraft ihres Publikums mit der Aura des Analogischen entzücken konnten. Mit dieser Faszination soll es vorbei sein, seitdem Bilder des Wirklichen aus unanschaulichen Rechenvorgängen entstehen. Im Digitalen bliebe so gesehen vom Realen nur die Agonie des Realen übrig.
Dass sich die in solchen und anderen Begriffen angesprochenen Prozesse der Transformation doch etwas komplizierter darstellen, war Thema der hiermit dokumentierten Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft 2006 in Stuttgart. Die daraus entstandenen Beiträge beginnen mit Fragen nach der neuen Qualität synthetisch erzeugter Referenzialitäten in Computerbild und Wissenschaftsforschung, erkunden Referenzprobleme in klassischen Dokumentarfilmen und zeitgenössischen Reality-Formaten und markieren Authentisierungsstragien des ,Wahr-Werdens‘ in dokumentarisch-fiktionalen Hybrid-Formaten und Netz-Blogs.
Dazu schreiben: Joan Kristin Bleicher, Karin Bruns, Martin Doll, Caroline Elias, Wolfgang Fuhrmann, Nina Gerlach, Ursula von Keitz, Franziska Heller, Christian Hißnauer, Kay Hoffmann, Rüdiger Maulko, Susanne Regener, Harro Segeberg, Matthias Steinle, Thomas Waitz, Andreas Wagenknecht, Thomas Weber, Henning Wrage und Peter Zimmermann.


Aus dem Inhalt:
Referenz und Computerbild – Der Tierfilm zwischen Repräsentation und Simulation – living history: die Gegenwart lebt
Zum Wirklichkeitsbezug des Geschichtsformates – Wahrheit im Fernsehen Die dokumentarisch-fiktionalen Hybriden des Deutschen Fernsehfunks – Camcorder Revolution: Videoaktivisten und internationale Öffentlichkeit – Weblogs, V-Blogs und Online-Tagebücher als Dokumentar-fiktionale Formate uv.m.