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AUTOREN |
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Margret Boveri
1900-1975. Journalistin. Studium an der Deutschen Hochschule für Politik. Promotion bei Hermann Oncken. 1934 bis 1937 beim Berliner Tageblatt, ab 1938 bei der Frankfurter Zeitung. Korrespondentin in Stockholm und New York; nach ihrer Ausweisung aus den USA 1942 für kurze Zeit in Lissabon und Madrid. Ab März 1944 wieder in Berlin (Tage des Überlebens). Nach 1945 freie journalistische Tätigkeit. Hauptwerk Der Verrat im 20. Jahrhundert (4 Bde., 1956-1960, über die Loyalitätskonflikte zwischen Nation und Ideologie).
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Peter Furth
*1930. Sozialphilosoph. Studierte Philosophie und Soziologie in Berlin und Frankfurt am Main. Peter Furth war unter Theodor Adorno Mitarbeiter am Frankfurter Institut für Sozialforschung. 1954 wurde er an der Freien Universität Berlin Assistent von Hans-Joachim Lieber. 1957 erschien seine Dissertation Rechtsradikalismus im Nachkriegsdeutschland (Studien über die Sozialistische Reichspartei). 1962ff gab er mit Hans-Joachim Lieber die Frühschriften von Karl Marx heraus. Ab 1973 Professor für Sozialphilosophie an der Freien Universität Berlin. Peter Furth hat dort u.a. die Doktorarbeit von Rudi Dutschke betreut. 1991 erschien das Buch Phänomenologie der Enttäuschungen. Ideologiekritik nachtotalitär.
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Max Goldt
*1958. Nach dem Abitur zog Max Goldt 1977 nach West-Berlin, wo er eine Fotografenausbildung begann. Er brach diese jedoch ab und wandte sich der Musik zu. 1981 gründete er zusammen mit Gerd Pasemann das teilweise der Neuen Deutschen Welle zugeordnete Duo Foyer des Arts, für das er textete und Lieder sang wie Eine Königin mit Rädern untendran, Schimmliges Brot, Wissenswertes über Erlangen, Komm in den Garten, Hubschraubereinsatz. ...
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Ernst Jünger
1895-1998. 29. März 1895: Geburt in Heidelberg
1901 - Volksschule in Hannover und Schwarzenberg,
Schulbesuch auf verschiedenen Gymnasien
1908 - Erster Naturkundekasten vom Vater
1913 - Flucht in die Fremdenlegion
Nach sechs Wochen auf Intervention des Vaters entlassen
1914 - 1.August: Meldung als Kriegsfreiwilliger - Notabitur
1915 - Einsatz an der Westfront
Beförderung zum Leutnant. Zahlreiche Verwundungen und Auszeichnungen
Stosstruppführer...
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Rudolf Kreis
*1926. Von 1943 bis 1945 Kriegsteilnahme. Studium der Germanistik, Anglistik und Kunstgeschichte, Promotion, danach im höheren Lehramt tätig. Wichtigste Veröffentlichungen: Die doppelte Rede des Kranz Kafka (1976), Die verborgene Geschichte des Kindes in der deutschen Literatur (1980), Nietzsche, Wagner und die Juden, mit einem Vorwort von Gottfried H.Wagner (1996), Antisemitismus und Kirche. In den Gedächtnislücken deutscher Geschichte mit Heine, Freud, Kafka und Goldhagen (1999), Wer schrieb das Nibelungenlied? Ein Täterprofil (2002), »Zur Genealogie des Verbrechens ohne Verbrecher« (in: Menora, 2003). Kreis lebt in der Nähe des Chiemsees.
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Ernst Nolte
*1923. Seit seinen wissenschaftlichen Anfängen hat sich der Ernst Nolte stets für das Verwirrende der Geschichte und für die „andere Seite“ der großen ideologisch-politischen Bewegungen seiner Zeit interessiert. So auch in seinem neuen Werk, in dem er nach dem „rationalen Kern“ des Islamismus fragt und dessen „Verteidigungsaggressivität“ neben die zuvor thematisierten „Widerstandsbewegungen“ Nationalsozialismus und Sowjetkommunismus stellt.
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Sergio Romano
*1929 in Vicenza. Trat 1954 in den diplomatischen Dienst ein. Er war Botschafter bei der NATO und zuletzt, von 1985 bis 1989, Botschafter in Moskau. Seitdem hat Sergio Romano eine durch Umfang, Qualität und Unabhängigkeit des Urteils beeindruckende publizistische Aktivität entfaltet; außerdem ist er ein gefragter politischer Ratgeber. Es erschienen in den vergangenen Jahren zahlreiche Sachbücher zur italienischen und europäischen Geschichte. Romano hat in Florenz, Sassari, Berkeley, Harvard, Pavia sowie einige Jahre an der Università Bocconi (Mailand) unterrichtet und ist Kolumnist beim Corriere della Sera und beim Panorama.
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Hans-Joachim Schoeps
1909-1980. Religions- und Geisteshistoriker. Promotion in Religionswissenschaft 1932 bei Joachim Wach. Bis zur Emigration nach Schweden im jahre 1938 Privatgelehrter und Verleger. Während des Krieges religionsgeschichtliche Arbeiten. Nach der Rückkehr 1946 Habilitation in Marburg. 1947 Ruf auf ein persönliches Ordinariat für Religions- und Geistesgeschichte an der Universität Erlangen. Ab 1950 ordentlicher Professor. Neben religions- und geistesgeschichtlichen Arbeiten bedeutende Veröffentlichungen zur Geschichte Preußens. Vater von Professor Julius H. Schoeps.
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Jörg Schönbohm
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Eberhard Straub
*1940 in Berlin. Studierte Geschichte, Alte Geschichte, Kunstgeschichte und Archäologie in Bonn, München, Turin und Wien. Auslandsaufenthalte und Forschungsreisen führten ihn 1970 bis 1974 nach Madrid, Valladolid, New York und Wien. Der habilitierte Historiker war von 1977 bis 1986 Feuilletonredakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, bis 1989 Redakteur der Stuttgarter Zeitung und von 1991 bis 1997 Pressereferent des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft sowie Herausgeber der Zeitschrift Wirtschaft und Wissenschaft. Eberhard Straub ist seit 1998 freier Publizist und lebt in Berlin. Er arbeitet für Buchverlage, Zeitungen und Rundfunk.
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Martin Tielke
*1948. Studierte Germanistik, Politikwissenschaft und Soziologie in Marburg, Göttingen und Berlin (FU), wo er 1978 mit einer Arbeit über Adalbert Stifter promoviert wurde. Seit 1981 arbeitet er als wissenschaftlicher Bibliothekar bei der Ostfriesischen Landschaft in Aurich. Hier hat er sich hauptsächlich mit regionalhistorischen Themen beschäftigt und darüber publiziert. Martin Tielke ist Herausgeber des Biographischen Lexikons für Ostfriesland.
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